Sommerlager 2022 – Auf in den Wilden Westen!

Das Sommerlager 2022 unseres Stammes St. Maximilian Kolbe fand dieses Jahr in Bad Segeberg statt. Im Rahmen der Karl-May-Festspiele, die wir uns dort ansehen wollten, gab es ein Programm rund um das Thema „Cowboy und Indianer“.

Gezeltet wurde am Klühtseecamp, wo, wie der Name schon sagt, ein See direkt vor dem Campingplatz lag. Wir sind dort bei wunderbar sommerlichem Wetter schwimmen gegangen und haben dem See entlang eine Nachtwanderung unternommen.

Das Thema „Wilder Westen“ wurde durch die Karl-May-Festspiele eingeläutet, welche uns in die Welt von Winnetou und Old Shatterhand mitnahmen. Danach ging es weiter mit Workshops wie Federschmuck basteln, Hufeisen werfen und Bogen schießen. Zudem gab es noch spannende Geländespiele zu dem Thema, die alle Kinder und Jugendlichen gemeinsam auf dem Campingplatz gespielt haben.

Abends haben wir viel ums Lagerfeuer gesessen, gesungen, Werwölfe gespielt, Marshmallows gegessen und den Sternenhimmel nach Sternschnuppen abgesucht. Leider gab es auch einen Abend, an dem es in Strömen geregnet hat, aber nachdem alle Zelte gesichert waren, machten Regen und Gewitter fast Spaß.

Am Sonntag haben wir in einer großen Jurte mit Johannes Lim Gottesdienst gefeiert. Dafür haben wir einen Altar aufgebaut, ein Kreuz gebaut, Blumen gepflückt und natürlich unsere Kluften angezogen. Der Gottesdienst war ein ganz besonderer, weil er zu Ehren von St. Maximilian Kolbe stattfand, welcher der Schutzpatron unseres Stammes ist. An diesem Sonntag, dem 14. August, jährte sich sein Todestag.

In der zweiten Hälfte des Sommerlagers haben wir einen Ausflug nach Lübeck unternommen, um uns die Stadt anzusehen. Nach einem leckeren Eis fing es leider so fürchterlich an zu regnen, dass wir kein Lübecker Marzipan mehr verspeisen konnten. Ein paar Tage später wurden wir beim Chaoskochen mit einer zuckersüßen blauen Nachspeise dafür entschädigt – jede Stufe hat sich ein Gericht ausgedacht und auf dem Wochenmarkt dafür eingekauft. Die Jungpfadfinder waren für den Nachtisch zuständig und zauberten etwas Blaues mit vielen Beeren – passend zur Farbe der Halstücher der Jungpfadfinder. Bei allen Stufen ging ab und zu mal etwas daneben, aber das Ergebnis war wirklich lecker!

Wer gerne draußen ist, wissen möchte, wie man den perfekten Marshmallowstock findet, und gespannt ist, wo es als nächstes hingeht, der kann sich gerne bei uns melden (pfadfinder-mühlenberg.de). Wir treffen uns jede Woche am Montag zu unseren Truppstunden und freuen uns über alle, die zum Schnuppern kommen möchten!